Soft Loft
Ein in der Schweiz ansässiges Kollektiv rund um die Sängerin und Songwriterin Jorina Stamm. Sie gelten noch als Geheimtipp und sind fest in der Szene verankert – gleichzeitig würde es niemanden überraschen, wenn sie eines Tages als Vorband von Taylor Swift auftreten würden.
Dienstag, 2. Juni, 20:45 Uhr
Lost in Lona
Mit ihrem zweiten Album zeigen sich Lost in Lona kompromissloser als zuvor. Die Songs klingen unmittelbarer, reduzierter und intensiver. Sie rücken die Essenz der Band in den Vordergrund: Direktheit und Geschichten, die sich nicht hinter Metaphern verstecken müssen.
Seit ihrem Debüt «Scared Like a Mother and Her Gun» hat das Duo aus Basel und Zürich still, aber eindringlich seinen Platz in der Schweizer Musikszene gefunden. Mit weichen, tragenden Stimmen und rauen Gitarrensounds bewegen sich Lost in Lona zwischen den emotionalen Spannungsfeldern von Intimität, Melancholie und Aufbruch. Inspiration finden sie dabei bei Künstler*innen wie Big Thief, Phoebe Bridgers, Lizzy McAlpine, Divorce und Billie Marten.
Dienstag, 2. Juni, 19:30 Uhr
Stuzzi
Mit seiner explosiven Mischung aus tanzbarem Disco, Cumbia, House, Funk und Rave hat sich der Multi-Instrumentalist Stuzzi zu einer der markantesten Stimmen der skandinavischen Clubkultur entwickelt. Seine Produktionen sind für die Tanzfläche gemacht, rhythmisch fokussiert, unvorhersehbar und in einer globalen Klangpalette verwurzelt, während seine Live-Shows, die von einer wechselnden Besetzung an Mitwirkenden getragen werden, ihn zu einem gefragten Act für Clubs und Festivals in ganz Europa gemacht haben.
Mittwoch, 3. Juni, 20:45 Uhr
Malummí
Malummí sind ein Indie-Rock-Trio aus Basel. Ihr Sound bewegt sich von fragiler Intimität bis zum kraftvollen Ausbruch – gesangsorientiert, Grunge-getränkt, roh und emotional direkt.
2023 erschien «The Universe Is Black» (Irascible Records), vorgestellt auf KEXP, Album des Jahres bei IndieSuisse. Im März 2026 folgte das dritte Album «Damaged By Their Silence» (Mouthwatering Records), Album der Woche auf SRF 3 und Song des Jahres beim Goldenen Lachs in Zürich.
Auf Tour mit Black Sea Dahu und Mayberg, demnächst auf der Bühne mit Giorgio Poi – dynamischer Indie-Rock, der live explodiert, wenn man es am wenigsten erwartet, mit Songs, die sich anfühlen wie eine Therapiestunde, von der man nie wusste, dass man sie braucht.
Mittwoch, 3. Juni, 19:30 Uhr
bac

Samuel Bach aka. bac wird 2005 in Äthiopien geboren und wächst bei seinen deutschen Adoptiveltern im österreichischen Villach auf, einer idyllischen Kleinstadt in Kärnten. Zuhause läuft Michael Jackson, er lernt Klavier, spielt Fußball, viel mehr gibt es in Villach nicht.
Mit 14 Jahren schreibt Samuel die ersten eigenen Songtexte. Seine Eltern bringen den Stein ins Rollen, wenn auch ungewollt. Als eines Tages das Screentime-Limit erreicht ist, haben sie genug, nehmen Samuels Handy weg. Dem Teenager bleibt im Kinderzimmer nichts als Stift, Blatt Papier und seine Melodien. Er bleibt dran und releast zwei Jahre später die ersten Tracks auf Trap-Beats.
2024 geht sein Song «Rosaroter Tee» durch die Decke, die Streamingzahlen werden siebenstellig, die Zahl monatlicher
Hörer*innen auf Spotify ebenso. Mit der EP «Manchmal so, Manchmal so» rundet bac Ende November dieses überaus erfolgreiche Jahr 2024 ab. “Der rote Faden ist, dass es keinen roten Faden gibt,” sagt er über sein Debüt. Hinter diesem
Satz steht keine Unentschlossenheit, sondern eine klare Haltung, plastisch verkörpert durch den Titeltrack. Der 19-Jährige erlaubt gegensätzlichen Facetten seiner emotionalen Range frei zu koexistieren; will sich nicht entscheiden müssen zwischen Rap und Pop, zwischen Good Vibes und Melancholie. Was er mag, ist nicht Entweder-oder, sondern: Manchmal so, manchmal so.
Donnerstag, 4. Juni, 20:45 Uhr
Eli Graf

Im Alter von nur 23 Jahren hat die Schweizer Sängerin Eli bereits einen bemerkenswerten Eindruck in der Musikszene hinterlassen. Geboren und aufgewachsen in der Schweiz, entdeckte Eli früh ihre Leidenschaft für das Schreiben und die Musik. Ihre Fähigkeit, Gedanken und Gefühle in Texten auszudrücken, bildet bis heute das Fundament ihrer künstlerischen Arbeit.
Mit ihrer einprägsamen, gefühlvollen Stimme entführt sie ihre Zuhörer:innen auf eine tief berührende emotionale Reise. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war ihr erstes Album Unspoken, das neben zehn englischsprachigen Songs auch einen Mundart‑Song enthält – ein Titel, der ihre Wurzeln widerspiegelt und die Richtung für ihre zukünftigen Projekte vorgab.
Mit der Veröffentlichung ihrer Mundart‑EP Schachmatt im März 2025 begann ein bedeutendes neues Kapitel. In sechs Songs reflektiert Eli eindrücklich die Herausforderungen und Erfahrungen der letzten Jahre als junge Erwachsene. Die Rückkehr zur Muttersprache unterstreicht ihre Authentizität und ihren Anspruch, Emotionen und Erlebnisse ungefiltert zu teilen.
Donnerstag, 4. Juni, 19:15 Uhr
Sainte Vie Live in Concert

Sainte Vie ist ein in Miami ansässiger Produzent elektronischer Musik, Toningenieur und Labelbetreiber. Sein Stil lässt sich in erster Linie als melodischer Techno beschreiben, verbindet jedoch zahlreiche Genres der elektronischen Musik und Weltmusik zu einem vielseitigen, energiegeladenen und zutiefst emotionalen Sound. Als Teenager, der in Mexiko-Stadt aufwuchs, begeisterte sich Pablo für die pulsierende Rock- und Alternative-Rock-Szene der Stadt und gründete im Alter von dreizehn Jahren eine Rockband namens Polar. Pablo löste Polar auf, nachdem er nach Frankreich gezogen war, um die High School zu beenden, wo er sich erstmals in elektronische Musik und ihre unendlichen Möglichkeiten verliebte. Nach Frankreich zog er nach New York City, um ein Studium in Sounddesign und Tontechnik zu absolvieren. Nach seinem Abschluss startete Pablo seine Karriere als Sainte Vie und veröffentlichte seine ersten Eigenproduktionen und Remixe.
Von Brooklyn aus erlangte er schnell Bekanntheit in der internationalen Elektronik-Szene, indem er Tracks über renommierte Labels veröffentlichte. Neben seiner Arbeit im Studio ist Sainte Vie bereits an Hunderten von Veranstaltungsorten und Festivals weltweit aufgetreten, darunter Burning Man (Mayan Warrior und Robot Heart) in Nevada, Coachella in Indio, Fabric in London, das Fusion Festival in Berlin, Zamna in Tulum, Ushuaïa auf Ibiza, Soho Garden in Dubai, Off Sonar in Barcelona, Hive in Zürich usw.
Freitag, 5. Juni, 21:45 Uhr
AIIA
Anchi bildet die Hälfte des Duos AIIA und ist ein neues Gesicht mit einer starken Präsenz in der Schweizer Melodic-House- und Techno-Szene. Bereits in ihrem ersten Jahr als DJ hat sie an bekannten Veranstaltungsorten wie dem Hive, dem Kaufleuten und bei Terrazza-Events aufgelegt. Ihre Sets sind eine perfekte Mischung aus emotionalen Melodien und energiegeladenen Beats, die das Publikum zum Tanzen bringen und verbinden.
Freitag, 5. Juni, 20:00 Uhr
Jensen McRae
Jensen McRae, die moderne Muse der Folk-Szene, erobert mit unerschütterlicher Ehrlichkeit und unverfälschter Lyrik einen Platz für junge schwarze Frauen im Folk-/Pop-Genre. Mit gerade einmal 28 Jahren war Jensen bereits mit Künstlern wie Noah Kahan, Hozier und MUNA auf Tour und erhielt Unterstützung von Größen wie Justin Bieber, Bon Iver und Brandi Carlile. 2022 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „Are You Happy Now?“, das virale Singles wie „Immune“ und „Wolves“ enthielt und von der New York Times, dem Rolling Stone, der NY Post und Billboard hochgelobt wurde. Am 25. April 2025 veröffentlichte sie ihr mit Spannung erwartetes zweites Album „I Don’t Know How But They Found Me!“ über Dead Oceans (das ähnliche und noch mehr Lob erhielt). Jensen beendete ihre erste weltweite Headliner-Tour im Herbst 2025 und wird die Tournee im Frühjahr 2026 fortsetzen.
Samstag, 6. Juni, 21:45 Uhr
Kerenitaa
Kerenitaa ist eine 21-jährige Singer-Songwriterin aus der Schweiz, die emotionalen Indie-Pop schreibt. Ihre Musik lebt von verletzlichen Texten, verträumten Klängen und intimen Momenten – sie erzählt von Liebe, Verlust und Selbstfindung. Live schafft Kerenitaa eine Atmosphäre, in der sich Menschen wiederfinden und Gefühle spürbar werden. Mit minimaler Produktion bringt sie ihre Songs live authentisch auf die Bühne.
Samstag, 6. Juni, 20:00 Uhr
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